Zwangshandlungen


Während bei Phobien die Vermeidung der Angstauslöser meist passiv vor sich geht, können Zwangshandlungen als aktive Vermeidung angstauslösender Situationen interpretiert werden.

Die dabei ausgeführten Handlungen ( z.B. wiederholtes Kontrollieren, Hände waschen, Aufräumen, Zählen etc.) laufen oft rituell ab und wirken auf die starke Angst-Entwicklung (z.B. wird durch Zwangshandlungen Angst reduziert, so wie auch bei Kontrollzwängen, Waschzwängen, Denkzwängen etc.).

Das Überwiegen von Wasch- und Kontrollzwängen kann mit Kindheitserfahrungen in Zusammenhang stehen, z.B. übertriebene Disziplin und Leistungsanforderungen seitens wichtiger sozialisierender Personen.

Viele Autoren sehen Zwänge als Ausdruck starker Ängste an, die effektiv mit psychotherapeutischen Methoden angegangen werden können, wie beispielsweise mit gezielten Expositionsübungen.

 
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